Der Umbau an der Marienburger Straße in Goslar geht in die letzte Phase. Ab dem 21. Juli wird die Kreuzung mit der Bromberger Straße und der Ortelsburger Straße vollständig gesperrt, damit dort ein Kreisverkehr entsteht. Die Arbeiten sollen bis Mitte September dauern und bringen für Autofahrer weiträumige Umleitungen mit sich.
Goslar, 15. Juli 2026 – Nach Monaten wechselnder Verkehrsführungen beginnt an der Marienburger Straße der entscheidende Abschnitt des laufenden Straßenbauprojekts. Die Stadt lässt den bisherigen Knotenpunkt mit der Bromberger Straße und der Ortelsburger Straße grundlegend umbauen. An die Stelle der Kreuzung tritt ein neuer Kreisverkehr in Goslar.
Die Arbeiten starten am 21. Juli. Von diesem Tag an ist der gesamte Kreuzungsbereich in sämtliche Richtungen gesperrt. Nach derzeitiger Planung soll die Vollsperrung bis zum 15. September dauern. Für den Verkehr bedeutet das knapp zwei Monate Umwege, für das Bauvorhaben den fünften und letzten Abschnitt.
Kreisverkehr in Goslar ersetzt die bisherige Kreuzung
Der neue Kreisverkehr entsteht dort, wo Marienburger Straße, Bromberger Straße und Ortelsburger Straße aufeinandertreffen. Der Bereich gehört zu einem umfangreicheren Ausbau, der bereits seit 2025 in mehreren Etappen umgesetzt wird. Nun rückt der eigentliche Verkehrsknoten in den Mittelpunkt.
In den vorherigen Bauphasen konzentrierten sich die Arbeiten auf einzelne Straßenabschnitte, Leitungen und Nebenanlagen. Die Fahrbahnführung wurde dabei mehrfach verändert. Mit dem letzten Abschnitt folgt der zentrale Eingriff: Der bisherige Kreuzungsbereich wird vollständig neu geordnet und für den Kreisverkehr an der Marienburger Straße vorbereitet.
Eine abschnittsweise Freigabe einzelner Fahrtrichtungen ist während dieser Phase nicht vorgesehen. Weil alle drei Straßen unmittelbar vom Umbau betroffen sind, muss der Knotenpunkt komplett für den Fahrzeugverkehr geschlossen werden.
Vollsperrung beginnt am 21. Juli
Die Sperrung tritt am Dienstag, 21. Juli 2026, in Kraft. Bis voraussichtlich 15. September können Fahrzeuge die Kreuzung weder über die Marienburger Straße noch über die Bromberger oder Ortelsburger Straße passieren.
Damit beginnt die verkehrlich einschneidendste Phase des Projekts. In den vergangenen Monaten mussten sich Anwohner und Pendler bereits mehrfach auf veränderte Routen einstellen. Der Bau des Kreisverkehrs in Goslar unterbricht nun sämtliche direkten Fahrbeziehungen im Kreuzungsbereich.
Der genannte Endtermin bildet den aktuellen Planungsstand. Ob die Arbeiten exakt bis Mitte September abgeschlossen werden können, hängt vom tatsächlichen Baufortschritt ab. Einen abweichenden Termin hat die Stadt bislang nicht genannt.
Diese Straßen dienen als Umleitung
Der Verkehr wird während der Vollsperrung großräumig um den Baustellenbereich geführt. Die ausgeschilderten Routen verlaufen über mehrere Straßen im Umfeld:
- Danziger Straße,
- Grauhöfer Landwehr,
- Robert-Koch-Straße,
- Lilienthalstraße.
Welche Route im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Fahrtrichtung ab. Fest steht: Die direkte Passage über die Kreuzung bleibt während der Bauzeit vollständig ausgeschlossen. Verkehrsteilnehmer sollten deshalb mehr Zeit für ihre Wege einplanen und der örtlichen Beschilderung folgen.
Fußgänger sollen die angrenzenden Grundstücke weiterhin erreichen können. Die Zugänglichkeit bleibt damit grundsätzlich bestehen, auch wenn im unmittelbaren Umfeld der Baustelle mit Einschränkungen zu rechnen ist.
Letzter Abschnitt eines länger laufenden Bauprojekts
Der Bau des Kreisverkehrs ist kein isoliertes Vorhaben. Er bildet den Abschluss eines Projekts, das die Stadt bereits im vergangenen Jahr begonnen hat. Seit 2025 wurde die Marienburger Straße abschnittsweise erneuert und an mehreren Stellen baulich angepasst.
Zu den bisherigen Arbeiten gehörten Eingriffe an der Kanalisation, an Fahrbahnabschnitten und an den Nebenanlagen. Weil sich diese Maßnahmen nicht gleichzeitig über die gesamte Strecke ausführen ließen, gliederte die Stadt den Ausbau in mehrere Bauphasen. Mit jeder Etappe veränderte sich auch die Verkehrsführung.
Nun folgt der fünfte Abschnitt. Der Kreisverkehr Marienburger Straße ist dabei das prägende Element der abschließenden Bauphase. Nach seiner Fertigstellung soll er den bisherigen Kreuzungspunkt dauerhaft ersetzen.
Warum der Umbau nur unter Vollsperrung möglich ist
Der Aufwand ergibt sich vor allem aus der Lage des Bauwerks. Anders als bei Arbeiten an einem einzelnen Fahrbahnrand betrifft der Umbau den gesamten Knotenpunkt. Fahrbahnen müssen neu angelegt, Anschlüsse angepasst und die Verkehrsflächen innerhalb des Kreuzungsbereichs umgestaltet werden.
Das lässt sich nicht erledigen, während einzelne Fahrspuren weiter genutzt werden. Die vollständige Sperrung schafft den notwendigen Arbeitsraum und verhindert, dass Fahrzeuge durch den unmittelbar betroffenen Baustellenbereich geführt werden müssen.
Für die Anwohner ist diese Phase dennoch belastend. Wege verlängern sich, vertraute Verbindungen fallen vorübergehend weg, und ein Teil des Verkehrs wird auf die umliegenden Straßen verlagert. Die Einschränkungen sind allerdings zeitlich an den letzten Bauabschnitt gebunden.
Was zum Projekt bislang offenbleibt
Zu mehreren Details liegen derzeit keine öffentlich bekannten Angaben vor. Dazu gehören die Gesamtkosten des Straßenbauprojekts und der Name des ausführenden Unternehmens. Auch über mögliche Restarbeiten nach der geplanten Verkehrsfreigabe hat die Stadt bislang nicht näher informiert.
Unklar ist zudem, ob nach Fertigstellung des eigentlichen Kreisverkehrs noch Arbeiten an Randbereichen oder Nebenflächen folgen. Für Verkehrsteilnehmer entscheidend bleibt zunächst der kommunizierte Zeitraum der Vollsperrung vom 21. Juli bis zum 15. September.
Angaben zu besonderen Änderungen im öffentlichen Nahverkehr enthält die bisher veröffentlichte Information ebenfalls nicht. Frühere Bauphasen hatten teils Auswirkungen auf die Verkehrsführung im Umfeld. Ob während des letzten Abschnitts weitere Anpassungen notwendig werden, ist derzeit nicht näher ausgeführt.
Die entscheidende Bauphase beginnt
Mit dem Start der Vollsperrung erreicht der Umbau der Marienburger Straße seinen sichtbarsten Punkt. Der alte Kreuzungsbereich verschwindet, an seiner Stelle entsteht der neue Kreisverkehr in Goslar. Für Autofahrer folgen zunächst mehrere Wochen mit Umleitungen und längeren Wegen.
Gelingt der Abschluss nach Plan, endet Mitte September ein Bauvorhaben, das sich über mehrere Abschnitte und mehr als ein Jahr erstreckt hat. Dann soll der neue Kreisverkehr den Verkehrsknoten von Marienburger Straße, Bromberger Straße und Ortelsburger Straße dauerhaft prägen.


















